Dieses Reservierungs-System ist Teil der SansTsouzy-Suite von Felix Geismann.
SansTsouzy (von französisch »sans souci«, zu deutsch: »ohne Sorge / sorglos«) ist eine Web-Anwendung für die Warenwirtschaft und Schicht-Abrechnung in der Gastro.
Das Reservierungs-System nimmt Tischwünsche rund um die Uhr entgegen, vergibt die Plätze selbstständig und hält Service, Küche und Leitung auf demselben Stand. Für den Gast heißt das: eine verbindliche Antwort in Sekunden. Für den Betrieb: weniger Telefon, weniger Zettel, volle Übersicht über den Abend.
Jede Anfrage wird sofort gegen Tische, Öffnungszeiten und bestehende Reservierungen geprüft. Passt ein Tisch, ist die Reservierung in Sekunden bestätigt – auch nachts und am Ruhetag. Für große Gruppen schlägt das System zusammenhängende Tischreihen vor.
Der Gastraum als Plan auf dem Bildschirm: Wer sitzt wo, was wird wann frei, wo passt die nächste Gruppe hin? Belegung, Auslastung und freie Plätze sind für jede Uhrzeit des Tages auf einen Blick sichtbar.
Klingelt das Telefon, zeigt der Tresen den Namen des Gastes und seine Reservierung – noch bevor jemand abhebt. Die Rufnummer wandert auf Knopfdruck in eine neue Reservierung.
Gäste bestellen Gerichte vorab zur Reservierung oder zum Mitnehmen. Die Küche sieht die Mengen je Gericht und Schicht; ist etwas aus, sperrt der Service es mit einem Handgriff für den Rest des Tages.
Die Wettervorhersage entscheidet mit, ob Außenplätze vergeben werden. Bei Regen bleibt die Terrasse zu, bei Sonne öffnet sie sich – ohne dass jemand daran denken muss.
Die Tageskarte wird einmal gepflegt und erscheint überall aktuell: zum Ausdrucken, auf der Website und im Haus – mit Preisen, Reihenfolge und Freigabe.
Stammtische und wiederkehrende Termine legt das System selbst an. Bekannte Gäste werden wiedererkannt, ihre Vorlieben gehen nicht verloren.
Gäste erhalten Bestätigung, Erinnerung und einen persönlichen Link, über den sie ihre Reservierung selbst ändern oder absagen können. Das entlastet das Telefon und senkt die Zahl der Nichterscheiner.
Erhoben wird nur, was für die Reservierung nötig ist. Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist werden Namen und Kontaktdaten automatisch anonymisiert; jeder Zugriff ist nach Rollen geregelt und protokolliert.
Jeder sieht, was er für seine Arbeit braucht: der Tresen die Reservierungen, die Küche die Vorbestellungen, die Leitung die Einstellungen. Ein tägliches Briefing fasst den kommenden Tag zusammen.
Das Reservierungsformular erkennt die Sprache des Gastes und läuft auf Telefon, Tablet und Rechner – am Tresen auch als Touch-Kiosk.
Das System ist eine schlanke Web-Anwendung auf PHP und MariaDB, die auf gewöhnlichem Webspace läuft und ohne App-Installation auskommt. Es ist mandantenfähig – mehrere Betriebe arbeiten mit derselben Software und eigenen Daten –, führt ein lückenloses Änderungsprotokoll und bindet Telefonanlage, Wetterdienst und Mailversand über Schnittstellen an.